Vaginale flora candida

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    Produktbeschreibung

    Nach einem ersten Kontakt mit einem Mikroorganismus bildet der Körper Antikörper vom Typ M. Die Konzentration dieser Antikörper erreicht innerhalb weniger Wochen einen Höchstwert und sinkt dann allmählich wieder ab. Auf die IgM-Produktion folgt nach einigen Tagen die Produktion von Antikörpern vom Typ G.

    Patienten mit hämatologischen Anomalien, Immunschwäche und Patienten mit immunsuppressiver oder antineoplastischer Therapie produzieren nur IgM-Antikörper gegen Candida albicans und keine IgG-Antikörper (Porsius, 1990).

    Auch bei Non-Respondern werden keine IgG-Antikörper gegen C. albicans produziert. In Non-Respondern fehlt nur die Produktion von Antikörpern gegen Candida albicans; die Produktion gegen andere Mikroorganismen ist dann (normalerweise) normal.

    Im Falle einer pathologischen Reaktion bleibt der Antikörpertiter vom Typ M lange Zeit (bis zu mehr als anderthalb Jahre) hoch und nimmt dann wieder allmählich ab. In einer solchen Situation werden IgG4- oder IgE-Antikörper produziert.

    Da es sich bei Candida albicans um einen Kommensalen (gemeinen Mikroorganismus) handelt, treten auch bei einer Reihe gesunder Menschen hohe Titer mit IgG-Antikörpern auf. Ein hoher IgG-Wert gegen Candida albicans allein muss daher nicht auf eine aktive C. albither-Infektion hinweisen, sondern kann auf eine kürzlich erfolgte Infektion hindeuten. Bei mukokutanen Infektionen der Haut wurden bei einer signifikanten Anzahl von Menschen erhöhte Antikörperspiegel nachgewiesen (Ott et al., 1990).

    Falsch negative Reaktionen treten bei Patienten mit immunsuppressiver Therapie und bestimmten immunologischen Erkrankungen wie Krebs und AIDS auf.

    IgG4-Candida ist eine gute Maßnahme, um Candida-Befall zu zeigen. Nur in besonderen Fällen wird die Antikörperproduktion unzureichend sein. IgA-Candida kann bei Schleimhautreaktionen wie Candida-Infektionen des Auges, der Vagina oder der Mundschleimhaut nützlich sein.

    Zu Beginn der Behandlung wird die Produktion von Antikörpern zunächst zunehmen, um später zu sinken. Bei einer Behandlung mit Antimykotika wie Nystatin, Amphotericin B, Trisporal und dergleichen wird eine relativ große Anzahl von Candida abgetötet. Die freigesetzten Zellwandfragmente werden eine zusätzliche Antikörperproduktion auslösen. Die Halbwertszeit dieser Antikörper beträgt 23 Tage; nach 23 Tagen wurde die Hälfte der Antikörper abgebaut. Bei einem positiven Wert von ca. 0,6 (Klasse 3) dauert es mindestens 3 Monate, bis ein negativer Test gefunden wird.