Geschichte

Die Abkürzung KEAC steht für „Klinisch-ökologisches Allergiezentrum „. „Klinische Ökologie“ ist eine Wissenschaft, die sich langsam aber sicher auf dem europäischen Kontinent entwickelt hat. In Ländern wie Großbritannien, den USA und Kanada hat die „klinische Ökologie“ schon seit einiger Zeit Fuß gefasst. Darüber hinaus gibt es klinische Ökologen in vielen anderen Ländern, wie Australien, China und Japan.

Die „klinische Ökologie“, eine Bewegung innerhalb der Medizin, untersucht den Einfluss der Umwelt auf Menschen. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit chemischen Verbindungen, die in unserer Umwelt vorkommen (Luft, Wasser, Nahrung, Medikamente).

Die meisten Praktiker der Schulmedizin konzentrieren sich hauptsächlich auf den Endpunkt des Krankheitsprozesses. Sie nehmen gewöhnlich an, dass die Reaktion eines Individuums mehr oder weniger allgemein gültigen Mustern folgt. Die klinische Ökologie ist dagegen der Meinung, dass viele Krankheiten völlig individuell auf chemische Verbindungen in der Umgebung oder Ernährung des Patienten reagieren. Darüber hinaus suchen klinische Ökologen nach der Ursache des Krankheitsprozesses.

Es stellt sich heraus, dass das Auftreten verschiedener chronischer Krankheiten und Beschwerden mit Ernährungs- und Umweltfaktoren in Zusammenhang gebracht werden kann. Beispiele sind Migräne, gastrointestinale Störungen, Heuschnupfen, Nesselsucht, Akne, Ekzeme, rheumatoide Arthritis, Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten, CARA (Asthma), Hypoglykämie, Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Schizophrenie, Depression, Lethargie, Konzentrationsprobleme und chronische Müdigkeit.

KEAC Geschichte

Der Begriff „klinische Ökologie“ wurde im englischsprachigen Raum durch „Umweltmedizin“ und im deutschsprachigen Raum durch „Umweltmedizin“ ersetzt. Die Übersetzung von „Umweltmedizin“ wurde jetzt auch in den Niederlanden eingeführt.

Die KEAC wurde 1989 vom Biochemiker Dr. J. Kamsteeg gegründet, der bis zu diesem Zeitpunkt mit der Universität Wageningen verbunden war. Dr. Kamsteeg absolvierte seine Ausbildung an der Universität Utrecht und graduierte 1980 in der Erforschung der genetischen Kontrolle des Metabolismus von Flavonoiden. Ursprünglich befand sich die KEAC in Rhenen. Im Jahr 2009 zog der KEAC nach Kerkrade.