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HPU, KPU und primäre aromatische Amine

By 9 November 2018Nachrichten

Fortbildung 14. März 2020

Unsere nächste HPU-Fortbildung ist am Samstag den 14. März 2020 in Düsseldorf. Das Thema in 2020 ist: HPU, KPU und Primäre Aromatische Amine und Ihre Krankheiten (Autismus, Nervenschmerzen).

Speziales Thema: Der Schilddrüse in HPU. Warum brauchen die Patienten so viele Hormon?

Kosten € 165,- Eur. Für Anmeldung Schicken Sie eine Mail an: fortbildung

Einführung

HPU und KPU werden im deutschen Sprachraum absichtlich als Synonymen benutzt. Grundsätzlich sollte man aber beiden Formen unterscheiden, denn die Störungen sind zwar ähnlich in bestimmte Beschwerden, aber eben absolut nicht identisch.

HPU ist eine genetisch kontrollierte Störung in die Aufbau von Häm wobei viel mehr Koproporphyrinogen I produziert wird als üblich; KPU ist eine erworben Störung in die Abbau von Häm-haltige Verbindungen durch Defizite an Stress-Mineralien und Vitaminen.

Bei jedem Mensch fallen Pyrrole als Abfallstoffen an. Diese werden normalerweise über die Galle wieder in den Darm geleitet. Überschreiten sie ein gewisses Maß, werden Sie nicht mehr nur über die Galle, sondern eben auch über den Urin entsorgt. Ob es tatsächlich so weit kommt, und wie oft und in welche Menge, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In viele Fälle sehen wir aber eine sogenannte verzögerte Ausscheidung oder nur sehr geringe Ausscheidung über den Urin.

Wenn es ein Defizit gibt an Pyridoxal-5-Phophat oder Vitamin B6 wird den Körper in der Zelle Taurin rückgängig Abbauen über Cystein und Cystationin, wobei jeden Schritt Pyridoxal-5-Phosphat produziert wird. Es kann sogar zu einen Dekonjugation der Galle kommen, wobei die Galle abgebaut wird und eine Störung in der Verdauung von Fettsäuren, Membranaufbau entsteht mit Neurologische Beschwerden, Elektrosensibilität usw.

Im Fall der KPU wird die Gesamtheit der Pyrrol Verbindungen gemessen, die im Urin zu finden sind. Neben Pyrrol Verbindungen werden aber auch andere primäre aromatische Amine gemessen, wie z.B. Kresole, Thiazole, Imidazole und Pyrazole. Bisher war noch immer nicht klar wo diese Amine in den Proben herkommen können. Eine Möglichkeit könnte Kontakt mit Giftstoffen sein wie z.B. lecken von behandeltem Holz, Mykotoxine aus der Nahrung, nach benutzen von Arzneimittel oder Impfungen. Dazu sollte es aber noch keine generelle Stoffwechselstörung aufweisen. Auch Dysbiose, wie Fehlgärungen der Darmflora, bilden Kresole und Thiazole. Diese Giftstoffe reagieren mit dem KPU-Reagens und erhöhen den KPU-Wert.

So sehen wir z.B. Kresole im Urin oft bei Verstopfung, Thiazole bei eine Aufnahmestörung von Vitamin B1, Imidazole bei einer Umwandlungsstörung von Histidin im Histamin und Pyrazole beim essen von Cucurbitaceae-Samen wie in Melone, Kürbisse, Gurken und Zucchini. Dass der KPU-Test also wenig Spezifizität besitzt wird hiermit klar. Eigentlich sagt der KPU-Test lediglich aus, dass ein Kontakt mit Giften irgendeiner Art ganz aktuell stattfindet und dass es Defizite gibt in Stress-Mineralien und Vitaminen, die bei der Entgiftung von diesen Stoffen notwendig sind.

Primäre Aromatische Amine

Im Urin von Pyrrolurie-patienten werden neben Hämopyrrolen und Kryptopyrrolen auch mehrere andere Verbindungen wie Kresole, Thiazole, Imidazole und Pyrazole gefunden.

Das urämische Toxin p-Kresol (4-Methylphenol) ist entweder ökologischer Herkunft oder kann durch kresolproduzierende Bakterien im Darmlumen aus der Aminosäure Tyrosin synthetisiert werden. Erhöhte p-Kresol-Mengen wurden zuvor im Urin von Kindern mit italienischem und französischem Autismus-Spektrum Störung (ASD) gefunden und können mit der Schwere des Autismus oder mit der Intensität abnormalen Verhaltens in Verbindung gebracht werden. Die Ausscheidung von p-Kresol im Urin ist signifikant mit einer chronischen Verstopfung verbunden. Normalerweise werden Kresolen bei Kindern bis zu 10 Jahren gefunden, aber wir haben auch bei Erwachsenen Kresolen gefunden. Es wird davon ausgegangen, dass die Menge der Kresolen bei Patienten mit durchlässige Darm (Leaky Gut) zunehmen kann. Der undichte Darm selbst ist aber nicht die Ursache von die Produktion von Kresolen.

About Dr . J. Kamsteeg

Dr. John Kamsteeg is directeur van KEAC Parkstad en tevens de auteur van vele boeken. Hij geeft bijscholingen en verricht wetenschappelijk onderzoek. Hij publiceert regelmatig nieuws.